Stolpersteine
Unter der Mitwirkung der Stadt Mannheim werden Stolpersteine verlegt, bisher sechs davon in Seckenheim.
Nach einer Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig werden sie an Orten im Straßenpflaster eingelassen, an denen Menschen gelebt oder gearbeitet haben, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wurden.
Die Steine tragen eine Messingplatte, in der Namen und Lebensdaten der NS-Opfer eingraviert sind.
Die Stolpersteine in Seckenheim werden durch private Initiativen im Rahmen von Patenschaften initiert. Der Förderverein dokumentiert diese auf seiner Homepage. Weltweit sind die Stolpersteine inzwischen das gößte Mahnmal gegen die Verbrechen Hitlerdeutschlands.
Die Errichtung der Gedenkstätte am Seckenheimer Rangierbahnhof
- unter der Federführung des Heimatmuseums Seckenheim - für die 1945 ermordeten Zwangsarbeiter erfolgt ebenfalls aus einer Stolpersteininitiative.
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